[vc_row][vc_column][vc_column_text]Loupedeck – was? So oder so ähnlich geht es vielen, die den Namen zum ersten Mal hören. Mir ging es ähnlich, wie ich gestehen muss. Optisch könnte man meinen, dass es eine Art Mischpult für den Audiobereich ist, aber da wäre es auf meiner Website bzw. bei mir an der falschen Adresse. Das Loupedeck+ ist einfach gesagt ein Mischpult für die Bildbearbeitung in Lightroom, Capture One und Luminar. Für meinen Fall nutze ich es in Lightroom und Luminar.
eins vorweg, dass Loupedeck+ wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für meine Einschätzung spielt dies jedoch keine Rolle (wirst Du im Text merken). Ich dachte mir nur, dass es mal wieder Zeit für etwas technischen Content auf der Seite wird.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=”Erste Einschätzung und Funktionsweise” google_fonts=”font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal”][vc_column_text]Wer mit Lightroom arbeitet, wird zwangsweise die Unmengen an Reglern auf der rechten Seite nach seinen Wünschen bzw. dem Optimieren des Fotos entsprechend bedienen. Die Reihenfolge, die Lightroom von oben nach unten vorgibt, entspricht nicht dem Standardprozedere jedes Fotografen. Für meinen Fall gehe ich immer zuerst ganz nach unten zur Kamerakalibrierung, danach passe ich die Farben im Bereich HSL etc. an usw. Das Loupedeck+ hat für nahezu alle Regler im Lightroom einen eigenen Knopf oder Drehrad auf dem “Mischpult”. Ganz nebenbei lassen sich die meisten Funktionen auch individuell anpassen, dazu aber später mehr.

Mit Bedienung eines der Regler springt die Bearbeitenleiste zur passenden Stelle in der Oberfläche, was ich als ganz nützlich empfinde. Bei dieser Art der Bearbeitung lassen sich relativ schnell einzelne Parameter sehr genau editieren, ohne ständig mit der Maus von Punkt zu Punkt zu springen. Besonders cool finde ich, wie effizient man mit der Zeit beim bearbeiten wird. Für ganz schnelle am “Mischpult” ist es sogar möglich Zwei Regler parallel zu verstellen. Keine Ahnung ob man das benötigt aber es ist möglich. In Lightroom mit der Maus wäre das undenkbar, eine Maus bzw. der Mauszeiger ist nun mal nur einmal auf dem Bildschirm :). Aber Spaß bei Seite, ich editiere bei den Farben teilweise wirklich mehrere Regler parallel um mir Zeit zu sparen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner][dt_fancy_image image_id=”20768″ width=””][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=”Installation” google_fonts=”font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal”][vc_column_text]Die Installation ist denkbar einfach. Loupedeck+ per USB verbinden, die passende Software von der Website laden und installieren. Das war es im Grunde eigentlich. Startest Du jetzt z.B. Lightroom, kannst Du sofort loslegen.[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=”Funktionsumfang” google_fonts=”font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal”][vc_column_text]Wie eingangs beschrieben, dient das “Mischpult” in erster Linie dem Verstellen der Regler. Das war es natürlich noch nicht. Du kannst zusätzlich mit Pfeiltasten zwischen Deinen Fotos navigieren und diese direkt nach Sternen oder Farben bewerten. Es lassen sich beim Bearbeiten auch sämtliche Schritte rückgängig machen, ebenso gibt es eine Taste für Vorher/Nachher, Vollbild, Export, Kopieren/Einfügen. Dazu aber später mehr.[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=”Qualität & Haptik” google_fonts=”font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal”][vc_column_text]Hier fange ich mal mit dem Positiven an. Die Drehregler sind genial. Dreht man diese langsam, werden die Werte sehr fein eingestellt. Dreht man stärker, springen die Werte in größeren Schritten. Drückt man einen Regler, setzt man diesen wieder auf Null zurück. Die Regler haben auch einen angenehmen Widerstand, was neben einem fertigen Eindruck auch genaueres Arbeiten ermöglicht.

Einen Kritikpunkt an dieser Stelle habe ich jedoch: die Tasten wirken etwas schwammig und weniger gut verarbeitet, was den guten Gesamteindruck etwas trübt. Auch, und das muss ich leider sagen, passiert es beim Betätigen der Pfeiltasten, dass diese doppelt gedrückt werden. Das darf eigentlich bei einem Gerät, welches über 200 € kostet, nicht passieren und stört mich ungemein.

Nach Rücksprache mit dem Hersteller ist dies eine Option und kann in den Tastatureinstellungen des Systems angepasst werden. Anbei ein Screenshot was eingestellt werden kann um das doppelte betätigen der Pfeiltasten zu vermeiden.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/6″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”2/3″][dt_fancy_image image_id=”20816″ width=””][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/6″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_empty_space][vc_column_text]Meine Arbeit verrichte ich an einem iMac Pro, bei dem sämtliche Peripheriegeräte kabellos sind. Wenn kein Kabel mehr auf dem Schreibtisch im Weg liegt und man das Trackpad auch mal weiter weg zur Seite schieben kann, ist das Gold wert. Im Jahr 2018 gehört das meiner Meinung auch dazu. Nun hat das Loupedeck leider noch ein Kabel – warum kann dies nicht per Bluetooth verbunden werden? Wäre es kabellos, könnte man sich entspannt mit dem Stuhl nach hinten lehnen, das Loupedeck+ auf den Schoß haben und einen Großteil der Arbeit so verrichten. Ich stelle mir das ideal bei einer größeren Menge von Urlaubsfotos oder so, aber nein da hängt immer noch ein Kabel am Gerät – Schade.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][dt_fancy_image image_id=”20771″ width=””][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][dt_fancy_image image_id=”20772″ width=””][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=”Anpassungen” google_fonts=”font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal”][vc_column_text]Das Loupedeck+ kommt mit einer Fülle an definierten Tasten daher. Neben den definierten wie Belichtung, Kontrast, Sättigung, Lichter, Schatten usw. gibt es 15 frei belegbare Custom-Tasten (teilweise Doppelbelegung) und 8 Tasten, um diese mit Deinen Presets zu belegen.
Als Beispiel: Ich hab den Drehregler für die Belichtung als 2. Belegung mit den Blautönen in der Kamerakalibrierung gewählt, somit deckt man wirklich alles was benötigt wird ab. das einzige Problem könnte das Gedächtnis von jedem selbst sein. Die Primäre Belegung auf dem dem Loupedeck+ benannt aber die zweite muss man sich irgendwie merken. Die Tasten P1 – P8 im oberen Bereich habe ich mit meinen wichtigsten Presets wie z.B. Schärfe oder einem Moody-Look festgelegt. Das waren mal als Beispiel zwei meiner Belegungen, die für meine Arbeitsweise Sinn machen. Das kann bei Dir ganz anders aussehen. Dafür ist sehr viel auch frei definierbar.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner][dt_fancy_image image_id=”20777″ width=””][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=”Im Alltag und Fazit” google_fonts=”font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal”][vc_column_text]Wie schlägt sich das Loupedeck+ im Alltag? Es wäre falsch wenn ich sage, jetzt ist alles besser. So ist es definitiv nicht. Schließlich gibt es nichts, was nicht auch mit der Maus oder Tastatur zu betätigen geht. Aber, und das ist für mich der entscheidende Punkt, es macht einfach Spaß. Ich kann mir das Panel schnappen und 80 % des Fotos sehr gezielt bearbeiten. Als kleines Beispiel: als erstes passe ich die Regler der Kamerakalibrierung an, danach gehe ich wieder hoch und mache weitere Schritte. Es kommt sehr häufig vor, dass ich mittendrin wieder die Kalibrierung oder andere Regler anpassen muss. Im Grunde wandere ich mehrfach den Einstellungsbaum hoch und runter. Mit dem Loupedeck+ fällt das weg. Es muss noch etwas mehr blau ins Foto? Zack, drehe ich am Regler für das Blau und fertig. Das geht so denkbar einfach, dass die Bearbeitung mehr Spaß macht. Gefällt mir eine Bearbeitung, kann diese auch sofort kopiert und auf einem ähnlichen Foto eingefügt werden.
Punkte wie das Beschneiden des Fotos oder Hinzufügen von Verläufen und Vignetten müssen weiterhin über die Maus oder das Trackpad bedient werden.[/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]Für mich ist das Loupedeck+ ein cooles zusätzliches Werkzeug mit dem sich sehr schön Fotos bearbeiten lassen. Würde ich es mir kaufen? Unbeachtet des Problems mit den Pfeiltasten ja. Dazu werde ich den Entwickler mal kontaktieren und Fragen ob es ein Fehler am Gerät oder der Software ist.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner][dt_fancy_image image_id=”20774″ width=””][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]

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