Die Ankunft auf Maui ist etwas hektischer als auf Kaua’i oder Big Island. Der Flughafen ist ähnlich groß wie der in Honolulu und Maui ist eines der Top-Reiseziele von Hawai’i. An der Westküste gibt es unzählige Resorts, die einem Club-Urlaub nahe kommen, also kein Vergleich zu unseren bisherigen Zielen auf Hawai’i.
Die Mietwagenstation liegt nicht direkt am Flughafen und man muss einige Meter mit einem Shuttle des jeweiligen Verleihers fahren, um zu seinem Mietwagen zu kommen. Wir waren es gewohnt, nicht lang warten zu müssen, aber jetzt hieß es warten, warten und nochmals warten. Wahrscheinlich waren gerade so einige Flugzeuge gelandet und die ganzen Passagiere wollten jetzt auch alle einen Mietwagen. Nach 1,5 Stunden waren wir dann endlich dran und die eigentliche „Abfertigung“ mit allen Unterschriften etc. dauerte keine 15 min. Schnell zum Mietwagen und ab zum Hotel.

Wissenswertes zu Maui

  • mit 1.883 km² die zweitgrößte Insel des Archipels
  • Maui hat ca. 144.444 Einwohner (Stand 2010)
  • Der Name Maui stammt von einem polynesischen Halbgott Namens Māui, welcher mit nur einem Paddelschlag bis zur Sonne schwimmen konnte.
  • zweithöchste Erhebung Hawaii’s mit 3055 m ist der Haleakalā-Krater

Anne & ich am Strand

Kihei

Der Flughafen von Maui befindet sich an der Ostseite der Insel, genauer gesagt in Kahului. Wir hatten uns für ein Hotel an der Westküste in Kihei entschieden. Für die Fahrt sollte man ca. 30 min einplanen.

Für Maui hatten wir unsere Tage nicht völlig verplant, sondern als Urlaubsabschluss sollte es etwas ruhiger werden. Aus diesem Grund war für den Ankunftstag auch nichts weiter geplant, als die Gegend zu erkunden oder besser gesagt shoppen zu gehen :). Auch hier gibt es zwar nicht die riesigen Shoppingtempel, aber unterhalb Kihei`s in Wailea ein schickes Einkaufszentrum. Dort sind sämtliche Surfermarken vertreten, also genau unser Ding. Wenn wir schon nicht surfen können, müssen wir wenigstens so aussehen :).
Den gesamten Nachmittag verbrachten wir damit, uns mit schönen neuen Klamotten einzudecken. Das war auch bitter nötig, denn ich hatte viel zu wenig aus Deutschland mitgenommen und war froh wieder etwas „frisches“ anziehen zu können :).

Kihei bei Nacht

Sunset

unsere Honu

Molokini Snorkel Tour

Am folgenden Tag ging es recht zeitig raus. Wir hatten eine Bootstour nach Molokini gebucht. Los ging es 8:00 Uhr am Hafen oberhalb von Kihei. Als erstes sollte unser Boot eine Stelle anfahren, an der es besonders viele Schildkröten gibt. Komischerweise steuerte unser Boot fast an diese Stelle wo auch unser Hotel lag – gut zu wissen dacht ich mir. Es dauerte nicht lang, da konnten wir alle ins Wasser und auf Schildkrötensuche gehen. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass alle sofort dahin geschwommen sind, sobald eine gesichtet wurde. Wir dachten uns jedoch „Ohne Uns!“ – wir finden unsere „eigene“. Das Wasser war relativ tief. Man konnte zwar den Grund sehen, aber hinuntertauchen ohne Taucherausrüstung war nicht drin. Somit waren die Schildkröten in Sicherheit. Nach unzähligen Runden sichteten wir dann eine, Nahe der Wasseroberfläche schwimmende, Schildkröte. Es war fantastisch, nur wir zwei schwammen mit der Schildkröte. Natürlich waren wir nicht so „doof“ und machten auf die Schildkröte aufmerksam, es war ja „unsere“. Nach einigen Minuten tauchte sie dann wieder ab und wir mussten auch zum Boot zurück. Es war aber unglaublich zu sehen, dass keine 50 m vom Strand hier diese Schildkröten unter Garantie anzutreffen sind.
Zurück auf dem Boot wurde uns ein BBQ zubereitet und wir hatten genügend Zeit bis wir Molokini erreichten. Das Essen war eine Wucht – selbst gemachte Burger aller Art sowie eine Menge Snacks. Die Burger waren kein Vergleich zu den Fast-Food-Ketten.

Molokini Snorkel Tour

Molokini Snorkel Tour

Molokini Snorkel Tour

Sea Turtle

Molokini Infobox


– Molokini ist eine sichelförmige Insel ca. 4,2 km westlich von Maui
– die Insel sind Überreste eines Vulkans
– Molokini ist ein Naturschutzgebiet und darf nicht von Personen betreten werden.
– Größe: 620 m x 115 m
– in der Bucht kann man mit etwas Glück Delfine beobachten
– es dürfen nur eine begrenzte Anzahl an Booten pro Tag zur Insel fahren (vorab reservieren kann in der Saison von Vorteil sein)
– in den Gewässern westlich von Maui und um Molokini kann man in den Monaten Dezember – April Buckelwale beobachten

Angekommen an Molokini wurde das Boot festgemacht und wir konnten erneut ins Wasser. Schwimmen durfte man überall, nur nicht an Land gehen, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Wobei, mehr als diverse Vogelarten gäbe es da sowieso nicht zu entdecken.
Unter Wasser gab es zum größten Teil Felsen, welche leicht bewachsen waren und unzählige Fische. Teilweise schwamm man regelrecht im Schwarm der Fische. Im Großen und Ganzen ist Molokino sehr schön, obwohl es keine Schildkröten oder ähnlich große Tiere gab. Die Wasserqualität ist absolut einmalig – man kann ewig weit schauen. Auf unserem Ausflug gab es einige, die richtig getaucht sind. Das war nochmals ein ganz anderes Niveau, denn mit Schnorchel kommt man nun mal nicht ewig weit runter. Zurück auf dem Boot ging es auch schon wieder Richtung Hafen. Auf dem Weg dahin erzählte unsere Skipperin, dass am Tag vorher eine Delfinschule hier gesichtet wurde. Sehr schön dachte ich mir, Schnorcheln mit freilebenden Delfinen wäre auch noch ein weiteres Highlight gewesen. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Relaxen am Hotelstrand, bis es am Abend mal wieder in ein Bubba-Gump-Shrimp-Restaurant ging. Herrlich kann ich sagen. Abends am Meer sitzen und köstliche Shrimps essen. Es gibt nichts besseres.

Molokini Snorkel Tour

Molokini Snorkel Tour

Molokini

Molokini Snorkel Tour

Kihei Caffe & Turtle Tour

In unserem Hotel gab es keine Möglichkeit zu frühstücken. Anne suchte daher im WWW, ob es nicht eine leckere Anlaufstelle gibt. Nach kurzer Suche und Lesen von Meinungen, entschlossen wir uns das „berühmte“ (jedenfalls unter den Einheimischen) „Kihei Caffe“ aufzusuchen. Eigentlich kann man es nicht verfehlen – schaut einfach an der passenden Straße auf eine riesige Menschenansammlung und ihr seid richtig. Das „Caffe“ ist ständig voll und man steht bestimmt 30 min in der Schlange bis man bestellen kann.
Das eigentliche Angebot erschlägt einen, es gibt nichts was es nicht gibt. Von Sandwiches über Früchteteller bis hin zu Pancakes gibt es alles. Die Portionen sind zudem auch mehr als ausreichend. Ich war bis dahin der Meinung, dass ich viel essen kann, aber die Teller habe ich beim besten Willen nicht geschafft. Leider legt man bei solch einem Frühstück auch locker 30-40$ (zu zweit) auf den Tisch. Rechnet man das für die Tage des Aufenthalts hoch, summiert sich allein das Frühstück schon ordentlich.
Kurz nach dem Mittag ging es für uns dann erneut zum Hafen, um die nächste gebuchte Bootstour anzutreten. Diese Tour nannte sich „Turtle Tour“, also ab zu den Schildkröten. Die Fahrt ging heut entlang der Küste Richtung Norden an einen Platz, der als Putzstation für Schildkröten bekannt sein soll. Ich habe zwar nicht verstanden, wieso der genau hier war, denn Unterwasser sah alles wie an anderen Stellen auch aus. Auch hier hieß es wieder ab ins Wasser und man suchet die Schildkröten. Dass die Tiere nicht zu einem kommen, ist glaub ich jedem klar und somit braucht man auch etwas Glück, um einige zu sehen.

Sea Turtle

Kihei Strand

Sea Turtle

Die hawaiianischen Schildkröten sind nicht wirklich scheu und man kann ihnen recht nahe kommen, ohne dass sie das Weite suchen. Kommt man ihnen jedoch wirklich zu Nahe oder berührt sie, tauchen diese direkt ab. Eigentlich klingt das nach keinem Problem, aber so ist es leider nicht. Eine Schildkröte kommt nach oben, um zu atmen und wenn sie dabei gestört wird oder sie Angst bekommt, taucht diese wieder ab, ohne vorher geatmet zu haben. Es kann dann dazu kommen, dass eine Schildkröte erstickt. Das oberste Gebot der Besatzung war daher auch immer, dass niemand die Schildkröten berühren oder auf irgendeine andere Art belästigen soll. Es ist völlig ausreichend, in wenigen Metern neben ihr her zu schwimmen.
An diesem Abend sind wir relativ zeitig ins Bett, am kommenden Morgen sollte es schon um 2 Uhr in der Früh wieder raus gehen. Unser Ziel war es, auf dem höchsten Berg Maui`s, dem Haleakala (3055 m) den Sonnenaufgang zu erleben.

Haleakalā

Die Fahrt dauert bei einer zügigen Fahrt keine 2 Stunden. Das war auch gut so, denn vor dem Morgengrauen wollte ich die Zeit nutzen, einen Zeitraffer unserer Milchstraße aufzunehmen. Es war nicht ganz einfach im Stockdunklen einen passenden Standort zu finden. Ich hatte mir zum Glück vorher über Google Maps einen ausgesucht und mit einer passenden Sternen-App wusste ich, wo die Milchstraße untergehen wird. Die Kamera war aufgebaut und es ging los, Klack Klack Klack im 15s Rhythmus :). Nach einer Weile wurde es dann extrem frisch aber da musste ich durch. Anne hatte das Privileg, im warmen Auto sitzen zu können.
Irgendwie habe ich mich dann in der Zeit doch verschätzt, denn hinter mir begann das Morgengrauen und die Milchstraße verschwand im heller werdenden Himmel. Mit bloßem Auge war das nicht zu erkennen, aber durch eine 15s Langzeitbelichtung war der Himmel fast taghell. Der Zeitraffer ist aus diesem Grund nur 5s lang und nicht wie geplant 10-15s.
Schnell habe ich die Kamera an eine andere Position geschafft und der nächste Zeitraffer mit der aufgehenden Sonne konnte beginnen. Nach und nach versammelten sich auch immer mehr Menschen, um das erste Licht des Tages auf über 3 Kilometer Höhe zu sehen. So schnell wie die Sonne den Horizont „durchbrach“ so schnell waren auch alle Menschen wieder weg :). Wir nutzten noch knapp 2h um den Gipfel zu erkunden und die unwirkliche Mondlandschaft zu bestaunen. Mit dieser unendlichen Weite kommt man sich verdammt klein vor. Das was hier in Millionen von Jahren entstand und wie man sich fühlt wenn man es sieht, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Wir mussten wohl oder übel wieder runter ins Hotel um ein wenig Schlaf aufzuholen, denn am Nachmittag wollten wir erneut wieder hinauf, um den Sonnenuntergang zu erleben.

Haleakalā Crater

Zack ins Bett, schlafen, aufstehen, essen bei McD und wieder hinauf :).
Jetzt hatten wir wesentlich mehr Zeit, um uns noch etwas die Gegend anzuschauen und auf den Sonnenuntergang zu warten. Wir spazierten, so wie es unsere Kräfte in dieser Höhe zuließen, etwas herum und genossen einfach nur die Stille hier oben.

Haleakala Infobox


– der Haleakala nimmt 75 % der Landfläche Maui’s ein
– übersetzt heißt er „Haus der Sonne“
– abgesehen von den Vulkanen auf Big Island, ist der Helaekala der einzige Hawaii`s, der in den letzten 600 Jahren aktiv war
– aufgrund der Höhe von über 3000 m und der trockenen Luft, eignet sich der Haleakala perfekt für Sternbeobachtungen
– der Kraterumfang beträgt 34 km

Der Sonnenuntergang ist nicht minder spektakulär, aber es kommen wesentlich weniger Menschen hinauf, was uns ganz recht war. Nachdem es dann auch schon dunkel war, wollte ich die gegen 22 Uhr aufgehende Milchstraße erneut in einem Zeitraffer festhalten. Was ich nicht beachtet hatte: es gab noch einen Mond, der 2 oder 3 Tage vor dem Vollmond stand, puhh es wurde nicht mal dunkel hier oben, so strahlte dieser. Laut App sollte dieser aber gegen 1 Uhr unter gehen und ich hoffte auf eine dunkle Nacht aber es kam anders. Auch nach 1 Uhr strahlte der nicht mehr zu sehende Mond so stark, dass die Milchstraße nur ganz schwach zu sehen war. Wir warteten dann auch nicht länger, da irgendwann wieder das Morgengrauen einsetzte und ich dasselbe wie vom Vortag bekommen würde.

unsere Milchstraße

Sunrise

Observatory

Street to Heaven

Nene Goose (Nene Gans) & Silberschwert

Rund um den Gipfel des Haleakala lebt die seltene und vom Aussterben bedrohte Nene Goose (Nene Gans). In regelmäßigen Abständen weisen Schilder auf die seltenen Tiere hin. Man sollte mit dem Auto vorsichtig fahren. Und wenn sich mal eine Gans auf die Straße verirrt, hat lieber stehen zu bleiben, als krampfhaft um die Gans herum fahren zu wollen. Wir haben die Gänse kurz vor Sonnenuntergang erleben dürfen. Die Tiere sind verdammt scheu und sie verziehen sich, sobald ihnen jemand zu nahe kommt. Bleibt man jedoch einfach paar Minuten stehen oder sitzen, kann es passieren, dass einige Gänse an einem vorbei spaziert kommen. Das lustige an denen ist das Geräusch, was sie von sich geben. Ich bin jetzt nicht der Experte wie man die Laute deutet, aber grob kann man es für ein quietschen halten. Für unseren nächtlichen Zeitraffer (der nichts werden sollte) suchten wir Mitten im Gelände einen Standpunkt, an dem wir die Kamera allein stehen lassen konnten. Als es dunkel wurde und die Aufnahme startete, wollte ich keine 5 Stunden auf dem Felsen sitzen bleiben. Anne und ich warteten daher im Auto und ich bin hin und wieder ca. 500 m zur Kamera gelaufen, um diese zu kontrollieren. Nachts scheinen die Nene Gänse recht aktiv zu sein und aus jeder Ecke kam dieses quietschen. Ich kann euch sagen, es ist herrlich wenn man nichts sieht und nur die Geräusche hört :). Selbst mit meiner Taschenlampe konnte man sie nicht sehen oder ich war zu blind dafür.
Neben den Gänsen hat der Haleakala auch noch das Silberschwert zu bieten. Diese ebenfalls sehr seltene Pflanze wächst nur auf Maui in Höhenlagen von 2100 m und 3100 m. Auf den ersten Blick wirkt diese echt robust und starr/spitz, was aber täuscht. Es ist zwar nicht erlaubt, aber berührt man diese, stellt man fest, dass die Blätter ganz weich und samtig sind – fast schon zerbrechlich. Wir mussten dann auch schnell feststellen, dass berühren und von den Wegen abweichen recht schnell von den Rangern gesehen wird. Diese weisen einen dann freundlich darauf hin, die Pflanzen nicht zu „streicheln“. Wir haben das Silberschwert auch nur an einigen Punkten gesehen, daher kann man verstehen, dass es geschützt werden muss.

Nene Gosse

Sunset

Blick ins Tal

Silberschwert

Anne & ich

Anne auf über 3000 m

Vollmondnacht

Hāna Road

So richtig ausschlafen war nicht drin, denn wir wollten am heutigen Tag die bekannte „Hāna Road“ hinab bis zu den Seven Pools fahren. Im Laufe des Vormittages ging es dann los und ich überlegte noch, müssen wir tanken oder reicht es. Die Tankanzeige war über halb voll und die Strecke war keine 200 Kilometer (hin und zurück). Also dachte ich, dass das reichen wird. Die Hāna Road verläuft an der Ostküste über 54 Brücken zu dem kleinen verschlafenen Ranchstädtchen Hāna. Man sollte die Fahrt nicht unterschätzten – die Straße ist sehr kurvenreich und teilweise nur einspurig, bei dem man den Gegenverkehr durchlassen muss. Auf der gesamten Strecke gibt es zudem unzählige Wasserfälle, an denen man hin und wieder stoppen wird, um diese sich anzuschauen. In der Summe addiert sich die Zeit, die man braucht, um nach Hāna zu gelangen. Auf dem ersten Drittel bekam ich die ersten Schweißperlen auf der Stirn, denn der Tank schien nicht zu reichen und ich war mir nicht sicher, ob es eine Tankstelle in Hāna gibt. In Hāna angekommen, suchten wir nach einer Tankstelle und fanden zum Glück eine ganz ganz kleine, die eher verlassen aussah, aber noch in Betrieb war. So, der Tank war voll, die Schweißperlen sind weg und jetzt noch was leckeres zu essen finden. In einem Restaurant haben wir dann mit einem fantastischen Blick unseren Bauch vollgeschlagen.
Unser Plan war, dass wir jetzt noch zu den Seven Pools fahren. Die Straße wird ab Hāna zunehmend schlechter und bei einigen Mietwagenverleihern verliert man den Versicherungsschutz. Die Entfernungen sind laut Navigationssystem nie wirklich viel, aber die Straßen sind sehr eng und kurvenreich, was die Fahrtzeit erheblich verlängert. Ich glaube, wenn man die Länge der Hanā Road als Highway fährt, braucht man keine 2 Stunden.

Hanā Road

Hanā Road

Raubtier :)

unbewohnt

Luftwurzeln

Anne & ich beim posen :)

auf gehts ins Wasser :)

Die Seven Pools sind eine Anordnung von sieben Becken, in denen man baden kann, bevor das Wasser ins Meer fließt. Zu unserem Glück gab es am Parkeingang einen Hinweis, dass das Baden wegen Hochwasser derzeit untersagt ist. Wir sind jedoch dennoch in den Park gegangen, um uns die Pool wenigstens anzuschauen. Über einen kleinen Rundweg gelangt man zu den Pools, die eigentlich nicht nach Hochwasser aussahen, aber das Wasser war recht trüb. Sicherlich waren diese nur noch aus Sicherheitsgründen geschlossen. An der Küste gab es auch die erste Warnung, nicht ins Meer zu gehen, da direkt in Ufernähe Haie leben. Für uns war es nun an der Zeit ,zum Auto zurück zu gehen und die Strecke wieder hinauf zu fahren. Auf dem Rückweg hielten wir noch an diversen Stellen, um die atemberaubende Aussicht zu genießen.
Abschließend möchte ich sagen, dass die Hāna Road sehr idyllisch ist, aber auch sehr sehr überlaufen. An vielen Punkten konnten wir nicht halten, da der Parkplatz schlicht überfüllt war. Ich weiß nicht ob es daran lag, dass Sonntag war oder wir einfach einen unpassenden Zeitpunkt erwischt hatten. Mit etwas weniger Verkehr macht die Fahrt eine Menge Spaß.

Mittag in Hanā

Seven Pools

Seven Pools

ich bei der Arbeit

Waianapanapa

Wie vorhin schon geschrieben, hat man relativ wenig Zeit, wenn man sich alles anschauen möchte und auch wie wir nicht im Morgengrauen losgefahren ist. Auf unserer To Do Liste standen eine Menge Punkte, die wir aus Zeitgründen nicht machen konnten. So wollten wir z.B. gern einen der unzähligen Hike`s entlang wandern und und und. Einen Punkt den wir bisher außer Acht lassen mussten, war der Besuch des Waianapanapa Black Sand Beach. Auf dem Rückweg kurz nach Hanā befindet sich dieser Strand. Wir hielten kurz an und mussten feststellen, dass dieser schon 18 Uhr schließt. Ich glaube, wir hatten noch 45 min Zeit, bis wir raus mussten. Raus müssen muss man nicht wörtlich nehmen, aber die Tore werden geschlossen und wenn man sein Auto drinnen geparkt hat, muss man übernachten. Zu Fuß kommt man immer an den Strand. Da wir die Hanā Road nicht im Dunklen fahren wollten, beeilten wir uns etwas. Der Black Sand Beach ist ein kleiner Strandabschnitt, an dem der Strand aus schwarzem Sand besteht, keine Steine. Wir spazierten etwas hin und her und genossen einige Minuten den ungestörten Blick auf den Ozean. Danach ging die Fahrt Richtung Hotel.

Black Sand Beach

Black Sand Beach

Black Sand Beach

Humuhumunukunukuapua’a :)

lesbar?

Möchtest Du vielleicht etwas mehr Luxus als übliche 3 Sterne Hotels? Wenn ja, hat Maui natürlich auch etwas für Dich. Das Astoria Grand Wailea Resort & Spa Hotel hat mit seinen 5 Sternen jeden erdenklichen Luxus zu bieten. Auch als Nichtgast des Hotels kann jeder die imposante Anlage besichtigen (aber Vorsicht, Du möchtest dann in dein 3 Sterne Hotel nicht mehr zurück). Das Resort hat sogar seine eigene Kapelle, in der man mit dem nötigen Kleingeld auch heiraten kann. Ist Dir das noch nicht genug, dann begebe Dich auf die Suche nach einer ganz bestimmten Bar.

Hawaiianische Namen können schon mal ein paar Buchstaben mehr haben und das „lesen“ des Wortes wird teils unmöglich. So hat das Wailea Resort auch eine Bar mit dem längstem Namen. Nach ein paar Versuchen sollte die richtige Aussprache klappen :)

 

„Humuhumunukunukuapua’a“

Grand Wailea Resort

Kapelle im Resort

hoteleigener Strand

Last but not least - Surfen

Hast Du alle Teile unserer Reise gelesen? Wenn ja, weißt Du was noch fehlt? Klar, das Surfen. Eine Hawai’i-Reise ohne Surfen geht nicht. Den letzten Tag unseres Urlaub nahmen wir in Kihei eine Surfstunde um uns das Grundlegende vermitteln zu lassen. So einfach wie das ganze nämlich aussieht ist es bei weitem nicht. Nach 2 Stunden Unterricht waren wir fix und alle aber überglücklich, gesurft zu haben. Sicherlich wird diese Surfstunde bei uns nicht die letzte gewesen sein. Man sollte Surfen nicht primär als Sport sehen, sondern als ein Lebensgefühl. Es ist ein wahnsinniges Privileg, wenn man an einem Ort lebt an dem man regelmäßig Surfen gehen kann. Ich kann es zwar nur ansatzweise nachvollziehen aber das Gefühl der völligen Freiheit wenn man morgens allein auf einer Welle Richtung Strand „gleitet“ muss unglaublich sein :). Vielleicht ziehen wir irgendwann mal wegen dem Surfen um :).

Surflesson

Sunset

Gegenlicht und ich ohne Sonnenbrille :(

Fragen, Anregungen und mehr

So, nun sind wir schon am Ende unserer Reise. Ich hoffe Dir haben die Reiseberichte geholfen. Planst Du ebenfalls eine Reise nach Hawai’i und hast Schwierigkeiten oder Fragen, kannst Du mir gern über das Kontaktformular schreiben.

weitere Tipps zu Maui

  • Essen: das ist schwer, es gibt massenhaft Restaurants, die frischen Fisch anbieten. Eigentlich hat man nicht genug Tage um alles zu probieren. Wir waren z.B. im Bubba Gump in Lahaina
  • Baden: an der gesamten Westseite ist baden möglich und auch die Wellen sind eher klein
  • Ausflug: da können wir Dir die Ausflüge von Pride of Maui empfehlen. Die machen ein super Programm, erklären viel und sind super nett.
  • Einkaufen: Wailea (Surfermode) und Lahaina Outlet (alle gängigen Marken zu super Preisen)