[vc_row margin_top=”0″ margin_bottom=”0″ padding_left=”40″ padding_right=”40″ animation=”bottom-to-top” bg_position=”top” bg_repeat=”no-repeat” bg_cover=”false” bg_attachment=”false” padding_top=”40″ padding_bottom=”40″ parallax_speed=”0.1″][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]

Jeder kennt es: War man an kalten Tagen draußen fotografieren und nimmt die Kamera mit in die warme Wohnung, dauert es nicht lang und die Linse beschlägt. Davon, dass die gesamte Kamera „nass“ wird, möchte ich gar nicht erst reden :).
Das Beschlagen liegt im Groben an der kondensierenden Luft von kalt zu warm.
Fotografierst Du z.B. Sterne oder machst Zeitraffer, wirst Du merken, dass spätestens nach wenigen Stunden die Linse ebenfalls beschlagen ist. Es ist nicht ganz richtig wenn man denkt, dass eine „abgekühlte“ Kamera/Objektiv nicht mehr beschlägt. Die Kamera gibt im Infrarot-Bereich immer ein klein wenig Wärme ab und irgendwann fängt jede Linse an zu beschlagen. Um dies zu vermeiden gibt es für den Astronomiebereich sogenannte Taukappen. Für eine DSLR sind diese jedoch nicht nutzbar, die Taukappe ragt bei einer Weitwinkelaufnahme in den Bildbereich.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit diese durch Knicken eines aktivierbaren Handwärmers mit einem Gummiband um das Objekt zu legen. Das ist eine sehr einfache Möglichkeit, mit der man eine gewisse Zeit das Beschlagen vermeiden kann. Ich wollte für mich jedoch eine dauerhafte Lösung, mit der ich auch bei -20°C theoretisch eine komplette Nacht fotografieren könnte. Im Endeffekt braucht man nur ein Heizelement (möglichst 12V) und eine Möglichkeit, dieses am Objektiv zu befestigen. Um das Ganze so praktisch und flexibel wie möglich zu gestalten, entschied ich mich für ein Neopren. Neopren ist reißfest, stabil und gibt die Wärme gut an das Objektiv weiter. Das Heizelement hat eine Leistung von 12 Watt und laut Hersteller eine Oberflächentemperatur von 80°C. Die 80°C sollten Dich nicht abschrecken, denn bei kalten Temperaturen und leichtem Wind „verfliegt“ diese und das Objektiv bekommt wesentlich weniger Temperatur ab. Angeschlossen wird die Manschette über einen 12V Akku. Da ich neben der Manschette noch meinen Slider und die Kamera mit Strom versorge, nutze ich eine 23000mAh Powerbank. Möchtest Du nur die Manschette betreiben, reicht ein wesentlich kleinerer Akku vollkommen aus.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row margin_top=”0″ margin_bottom=”0″ padding_left=”40″ padding_right=”40″ animation=”right-to-left” bg_position=”top” bg_repeat=”no-repeat” bg_cover=”false” bg_attachment=”false” padding_top=”40″ padding_bottom=”40″ parallax_speed=”0.1″][vc_column width=”1/1″][vc_empty_space height=”50″][vc_column_text]

Folgende Bauteile werden benötigt:

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[/dt_vc_list][vc_message color=”alert-info” style=”rounded”]Falls Du dir die Manschette selber bauen möchtest, würde ich mich freuen, wenn Du mich unterstützt und die Artikel über meine Links bestellst. Ich bekomme eine kleine Provision, aber der Preis bleibt gleich. Das Neopren habe ich nur bei eBay in kleinen Mengen gefunden, daher such einfach bei eBay nach Neopren Meterware.[/vc_message][/vc_column][/vc_row][vc_row margin_top=”0″ margin_bottom=”0″ padding_left=”40″ padding_right=”40″ animation=”right-to-left” bg_position=”top” bg_repeat=”no-repeat” bg_cover=”false” bg_attachment=”false” padding_top=”40″ padding_bottom=”40″ parallax_speed=”0.1″][vc_column width=”1/1″][vc_empty_space height=”30″][vc_column_text]

Ich habe mich für 2 unterschiedliche Materialstärken des Neopren entschieden, da 2 x 3 mm mir zu dick waren und 2 x 1,6 mm sich wiederum zu dünn angefühlt haben.
Aus diesem Grund ist die Außenschicht aus 3 mm Neopren und die Innenschicht aus 1,6 mm.

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Im ersten Schritt musst Du die Abmaße herausfinden. Dazu wickel ein Blatt Papier um Dein Objektiv und überlagere es wenige Zentimeter. Für meine Objektive habe ich genau 30 cm benötigt. Damit decke ich alle ab und benötige nicht mehrere Manschetten.
Neben der Länge ist noch die Breite wichtig. Mach den Zuschnitt nicht zu groß, das Objektiv kann ruhig etwas freiliegen. Es reicht zu, wenn die Manschette den vorderen Teil des Objektives abdeckt.

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Hast Du die benötigten Abmaße, schneide das Neopren dementsprechend aus.

[/vc_column_text][dt_teaser type=”uploaded_image” image_id=”11101″ target=”blank” style=”1″ content_size=”normal” text_align=”center” background=”fancy” animation=”none”]Meine gewählten Maße für den Zuschnitt. Die 300 x 100 mm passen für z.B. ein Canon 25 – 105 mm L f4 oder 16 – 35 mm L f2.8 II.[/dt_teaser][/vc_column][/vc_row][vc_row margin_top=”0″ margin_bottom=”0″ padding_left=”40″ padding_right=”40″ animation=”right-to-left” bg_position=”top” bg_repeat=”no-repeat” bg_cover=”false” bg_attachment=”false” padding_top=”40″ padding_bottom=”40″ parallax_speed=”0.1″][vc_column width=”1/1″][vc_empty_space height=”30″][vc_message color=”alert-info” style=”rounded”]

Für eine saubere Kante, schneide das Neopren mit einem scharfen Cuttermesser entlang einer Metallschiene, Wasserwaage oder Ähnlichem.

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Jetzt werden das 3 mm & 1,6 mm Neopren sowie die Heizfolie mit Kleber eingeschmiert. Auch wenn die Heizfolie eine Klebeseite hat, habe ich zusätzlich Kleber verwendet. Die vorhandene Klebeseite wird auf Dauer nicht am Neopren halten. Sind alle Elemente eingeschmiert, ist es je nach Kleber notwendig ein wenig zu warten, damit dieser „ziehen“ kann.
Achtung: trage den Kleber nicht zu dick auf das Neopren auf. Die oberste Stoffschicht am Neopren kann je nach Kleber abgelöst werden. Das ist mir am Anfang passiert. Schlimm ist das nicht, das Neopren wirft dann nur einige Falten – mehr nicht :).
Wie in der Grafik zu sehen, sollte die Heizfolie in der Mitte positioniert werden. Das hat den Vorteil, dass wenn Du die Manschette etwas überlagerst (kleineres Objektiv), die Heizfolie nicht doppelt abgedeckt wird. Sind alle 3 Elemente verklebt, heißt es warten, bis alles trocken ist. An das Heizelement muss nur noch ein DC Stecker angelötet werden. Der Stecker sollte an Deinen Akku passen. Daher achte darauf, den Richtigen zu kaufen.

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Jetzt fehlt nur noch die Möglichkeit die Manschette zu befestigen. Ich habe mich für ein Klebeband entschieden, welches wie auf der Grafik zugeschnitten und entsprechend auf das Neopren geklebt wird. Halte zur Sicherheit die Manschette einmal an und achte darauf, das Klettband richtig anzukleben. Das 1,6 mm Neopren habe ich innen gewählt.
Eigentlich ist man jetzt fertig. Wenn Du möchtest, kannst Du noch die Seiten der Manschette sauber abschneiden. Durch das Zusammenkleben der beiden Neoprenzuschnitte wird die Kante nicht 100% korrekt sein.

[/vc_column_text][dt_teaser type=”uploaded_image” image_id=”11100″ target=”blank” style=”1″ content_size=”normal” text_align=”center” background=”fancy” animation=”none”]Aufbau der Heizmanschette[/dt_teaser][/vc_column][/vc_row][vc_row margin_top=”0″ margin_bottom=”0″ padding_left=”40″ padding_right=”40″ animation=”right-to-left” bg_position=”top” bg_repeat=”no-repeat” bg_cover=”false” bg_attachment=”false” padding_top=”40″ padding_bottom=”40″ parallax_speed=”0.1″][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]

Bevor Du die Manschette zum ersten mal um das Objektiv legst, teste diese und prüfe die entstehende Wärme. Für meinen Fall habe ich ein einfaches Backofen-Thermometer genommen.

[/vc_column_text][vc_empty_space height=”10″][vc_column_text]Ich hoffe Dir hat diese kleine Anleitung geholfen und das Beschlagen Deines Objektives gehört der Vergangenheit an.[/vc_column_text][vc_empty_space height=”10″][vc_message color=”alert-warning” style=”rounded”]Da es sich um ein elektrisches Bauteil handelt, sollte man es immer im Auge behalten, um Schäden an Kamera etc. zu vermeiden.[/vc_message][vc_empty_space height=”20″][dt_teaser type=”uploaded_image” image_id=”11088″ target=”blank” style=”1″ content_size=”normal” text_align=”center” background=”fancy” animation=”none”]Test im Innenraum. Die Temperatur ist im Freien wesentlich geringer.[/dt_teaser][/vc_column][/vc_row]

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